Enduro WM in Dahlen

23.03.2019

MSC Fahrer mit guter Leistung im stark besetzten Fahrerfeld

 

Im Zuge der Enduro Weltmeisterschaft (Enduro GP) fand in Dahlen, bei dem beheimateten
Verein MSC Dahlen, gleichzeitig der Lauf zur Int. Deutschen Enduro Meisterschaft ein
Enduro- Spektakel der Extraklasse statt. Nach Dahlen sind folgende Fahrer mit Betreuern
angereist: Maxi Wills, Julian Larbig und Max-Martin Weiland.
Das Wetter machte den Startern dieses Wochenende keinerlei Probleme und zeigt sich von
seiner Besten Seite. Der Lauf „Rund um Dahlen“ machte seinen Namen alle Ehre: 2 Fahrtage,
2 bzw. 3 Gesamtrunden, 4 Sonderprüfungen pro Runde mit zahlreichen künstlichen
Hindernissen und jede Runde schwieriger zu fahren – Tiefe furchen wurden mit jedem Fahrer
immer tiefer.

 

Eine Runde war insgesamt 80 km lang und beinhaltete viele kräftezehrende
Schlammlöcher. Vier Sonderprüfungen gab es pro Runde zu bewältigen: Ein Extremtest mit
künstlichen Hindernissen erweitert um einen Acker, die zweite Prüfung war eine eng
abgesteckte Prüfung im Wald, die dritte bestand aus einem Crosstest auf der Ortsansässigen
Motocrossstrecke ergänzt mit Waldanteilen und die letzte Prüfung war ein Endurotest in
einem Steinbruch auch mit künstlichen Hindernissen.
Der WM Lauf in Dahlen wurde für die Deutsche Meisterschaft in den Klassen E1-E3und
DMSB Enduro Junioren Meisterschaft (Hier ist Weiland gestartet) gewertet und diese Klassen
mussten 3 Runden absolvieren, Wills und Larbig starteten in der nationalen offenen Klasse,
die zwar gewertet wurde aber für die Meisterschaft keine Punkte bringt – trotzdem gutes
Training unter Wettbewerbsbedingungen und mussten 2 Runden fahren.. Es gingen insgesamt
50 Fahrer in dieser Klasse an den Start.
Wills war in der offenen nationalen Klasse gestartet und ist in seiner jungen Endurolaufbahn
das erste Mal zum Lauf in Dahlen gewesen. Sein Ziel war es, die Zielflagge an beiden Tagen
zu sehen – kann aber mit seiner Leistung sehr zufrieden sein, am Samstag konnte er als 16er
das Ziel erreiche und konnte am zweiten Renntag sein Ergebnis verbessern und fuhr auf dem
12. Platz ins Ziel.
„Für mich war es eine große Herausforderung meine Kräfte für beide Tage einzuteilen, da Ich
nicht wusste, was auf mich zukam. Deswegen bin Ich am ersten Tag noch verhalten in den
Tag gestartet, bin aber immer besser in Schwung gekommen. Ein WM Lauf ist schon eine
harte Nummer, Ich habe durchgehalten, es hat mir Spaß gemacht und konnte viel dazulernen“,
resümierte Wills nach dem Rennwochenende.
Larbig hat schon mehr Erfahrung in Dahlen sammeln können und freute sich dieses Jahr an
einem Weltmeisterschaftslauf teilnehmen zu können. „Hier sind die Bedingungen einfach
etwas härter“ so Larbig. Er kam mit den Bedingungen in den Sonderprüfungen gut zurecht
und belegte am Samstag den 18. Platz und konnte am Sonntag schnellere Zeiten fahren und
kam auf dem 14. Platz ins Ziel. „Bis auf die zweite Prüfung kam Ich mit allen Tests gut
zurecht. Am Sonntag lief es für mich besser und konnte trotz kleinen zwei Stürzen bessere
Zeiten als am Samstag fahren. Auch wenn dieser Lauf nicht für die Meisterschaft zählt, war es
ein gutes Training und eine schöne Gelegenheit, mal in solch einem Rahmen zu fahren“ sagte
Larbig zufrieden nach dem Wochenende.
Für die unsere Enduro Fahrer geht es in der Deutschen Enduro Meisterschaft im August in
Burg weiter und am 25.08.2019 trägt der MSC Waldkappel Breitau das Heimendurorennen in
Bischhausen aus.

 

Foto: Julian Larbig kam mit den künstlichen Hindernissen in dem Endurotest gut zurecht.