Steinfeld verhinderte bessere Platzierung - Maximilian Wills erreichte den 3. Platz seiner Klasse.

23.10.2018

Waldkappel/Kempenich: Zur 66. Mittelrheinischen ADAC Geländefahrt trafen sich
vergangenen Sonntag die Endurofahrer des MSC Waldkappel-Breitau e.V. im ADAC in
Kempenich, in der nähe der Nürnburgring Rennstrecke in der Eifel, zu dem Cup/Pokallauf der
B-Lizenzfahrer der Deutschen Enduro Meisterschaft. Für den MSC gingen Maximilian Wills,
Julian Larbig und Max Martin Weiland an den Start.
Der Herbst ließ sich das erstmal mal zeigen und es waren morgens Temperaturen um den
Nullpunkt, jedoch ließ es sich die Sonne nicht nehmen sich um die Mittagszeit wieder von der
Besten Seite zu zeigen und somit verbesserten sich die Bedingungen für die Teilnehmer. Die
Etappe zwischen den Sonderprüfungen war 65 Kilometer lang und die 2 Sonderprüfungen pro
Runde waren auf einem Acker und in einem Steinbruch mit Kiesgrube mit Motocrossstrecke.
Hier waren wenige Hindernisse verbaut, sodass die Fahrer flüssig fahren, konstant Ihre
Leistungen abrufen und dadurch die Kräfte gut einteilen konnten. Die Etappe wurde vier mal
gefahren mit Insgesamt 8 Sonderprüfungen und einer Prüfzeit von ca. einer Stunde. Das
größte Problem bei diesem Rennen war die sich immer mehr entwickelnde Staubentwicklung
für die Fahrer, die die Sicht beeinträchtigte.
Wills startete in der Klasse E1B und kam gut ins Rennen. In den ersten beiden
Sonderprüfungen konnte er die 3. Beste Zeit einfahren, prägte sich die Strecke noch einmal
ein und legte in der 2. Runde alles in die Wagschale, wodurch er bei den beiden Prüfungen die
Bestzeit in seiner Klasse einfahren konnte. Durch einen Flüchtigkeitsfehler blieb Wills in der
nächsten Prüfung in einem Steinfeld hängen und verlor hiermit wertvolle 30 Sekunden. Am
Ende reichte seine Zeit für den 3. Platz und Wills konnte somit das erste Mal in der DEM die
Luft vom Podium aus einatmen. „Leider habe Ich 30 Sekunden in der Sonderprüfung liegen
gelassen, mit meiner Leistung war Ich sehr zufrieden und freue mich sehr über den 3. Platz!“
so Wills nach dem Rennen.
Julian Larbig war in der Klasse E3B mit seiner 300ccm 2 Takt Husqvarna an den Start
gegangen. Für Ihn lief das Rennen gut und er konnte mit seiner Leistung einen sehr guten
neunten Platz in einer stark besetzten Klasse einfahren. „Der Gesamte Lauf ist im Vergleich
zu anderen Läufen nicht ganz so Anspruchsvoll, die Sonderprüfungen waren beide gut
gewählt und lagen mir. Leider habe Ich in der ersten Runde etwas Zeit liegen lassen, konnte
mich aber einfahren und fuhr konstante Zeiten in den Prüfungen, jetzt freue Ich mich auf
Zschopau.“ resümierte Larbig nach dem Zieleinlauf.
Weiland startete wie Larbig in der Klasse E3B und kam mit der Strecke ebenfalls gut zurecht.
Er reihte sich auf dem 16. Platz in der Klassenwertung ein.
An diesem Wochenende geht es für die A und B Lizenzfahrer des MSC zum Finale der
Deutschen Enduro Meisterschaft nach Zschopau.

 

Foto: Julian Larbig mit starker Leistung in einem gut besetzten Fahrerfeld